Chronik der Anlage Stadthaus A

Mai 2010

Nach den bisherigen guten Erfahrungen mit der Gewinnung von Recklinghäusern für Bürger-Fotovoltaik-Anlagen gründen Peter Möller und Michael Wehling die 3. BürgerSolar RE GbR. Die Stadt RE stellt das Dach des umzubauenden Stadthauses A als Pachtfläche in Aussicht. September 2010

Die 2. Bürgersolaranlage auf dem Dach der Turnhalle THG geht ans Netz. Die Planungen für die dritte Anlage laufen bei den Aktiven an. Es wird erneut das Modell GbR plus Verein angeboten.

Januar 2011

Unterzeichnen des Pachtvertrags für das Dach des Stadthauses A zwischen Stadt RE und Verein SolaRE e.V.

Die Stadt ändert ihre Anforderungen an den Bau und erwartet dachparallele Anbringung. Das heißt für uns Neuland, weil dann Dünnschichtmodule und eine andere Befestigung vonnöten sind.

Februar 2011

Neuwahl der 2. Geschäftsführerin: Birgit Drepper-Zöpfgen.

Es werden weitere GesellschafterInnen und Geldgeber für die GbR gesucht.

März 2011

Eine Versammlung in der VHS stellt interessierten BürgerInnen die Pläne für die 3. Anlage vor.

Einholen von Angeboten zum Bau der PV-Anlage auf Stadthaus A, Einrichtung von Konten, zahlreiche Arbeitstreffen der Technikgruppe + Geschäftsführer zur Diskussion der Angebote.

Aufgrund des Baufortschritts beim Umbau Stadthaus A entstehen Zweifel an der möglichen Fertigstellung bis Ende Juni, da zu dem Zeitpunkt eine weitere Senkung der Einspeisevergütung eingeplant werden musste.

Die Arbeitsgruppe entscheidet sich für das Angebot der Fa. Hiltawsky, Bochum, kann jedoch noch keine feste Zusage machen, da nicht klar ist, ob der Bau tatsächlich erfolgen soll.

Fa. Hiltawsky ist bereit, aufgrund der mündlichen Vorentscheidung, an der Planung für Stadthaus A mit dem Generalunternehmer agn und der Stadt teilzunehmen, da insbesondere die Stadt darauf drängt, technische Anforderungen für die PV-Anlage in die Gesamtbauplanung einfließen zu lassen.

Geplanter Baubeginn Ende April/Anfang Mai.

11.04.2011

Die zur Entscheidung über Finanzierung und Vergabe geplante Gesellschafterversammlung wird zur Informationsveranstaltung umfunktioniert, da der Inbetriebnahmetermin nicht sicher ist und nach dem 30.06.11 die Einspeisevergütung sinken soll.

12.04.2011

Eine ausführliche Baubesprechung ergibt zwar eine Zusage, dass alle am Bau Beteiligten die Inbetriebnahme der PV-Anlage zum 30.06.2011 anstreben, eine Garantie gibt es jedoch nicht. Die Dichtigkeit des Daches, der Ort für die Wechselrichter sowie die Einspeisepunkte sind zu klären.

Anschreiben an die potentiellen Gesellschafter, dass sie unter den unklaren Umständen ihr Angebot zurückziehen können. Es machen 15 davon Gebrauch.

23.04.2011

In einer weiteren Gesellschafterversammlung werden alle verbleibenden Anteilseigner in die GbR aufgenommen, so dass die 3. GbR dann 85 Frauen und Männer umfasst. Damit ist in etwa die geplante Investitionssumme trotz des Rückzugs der anderen erreicht.

03.05.2011

Gesellschafterversammlung zur Information über das Angebot der Fa. Hiltawsky; 2 Std. vorher verlangt die Stadt Änderungen bei der Befestigung der Module – Kosten und Baubeginn sind nicht kurzfristig kalkulierbar. Die Versammlung stellt Bedingungen für die weiteren Beschlüsse zum Bau.

04.05.2011

Fa. Hiltawsky überarbeitet über Nacht ihr Angebot und findet eine andere Befestigungsmöglichkeit. In einer eilig einberufenen Baubesprechung gelingt es, die Verantwortlichen der Stadt und den Generalunternehmer von dieser Lösung zu überzeugen. Ohne den Einsatz der Fa. Hiltawsky, die noch keinen schriftlichen Auftrag hatte, wäre eine Lösung gar nicht möglich geworden.

05.05.2011

Auftragserteilung an Fa. Hiltawsky durch Verein SolaRE e.V.

Ab jetzt beginnt das Wettrennen gegen die Zeit im Zusammenhang mit dem Baufortschritt des Dachgeschosses. Weitere Planungsänderungen für die PV-Anlage wegen Blitzschutz und Sicherungssystem auf dem Dach werden nötig.

11.06.2011

Mitteilung der Solarfirma an GbR: am 30.06.2011 fließt Strom.

Wenige Tage später wird bekannt, dass die Einspeisevergütung zum 01.07.2011 doch nicht sinken wird. Große Erleichterung bei allen Beteiligten.

17.06.2011

Anbringen der ersten Module !

30.06.2011

Der für die Stadt bzw. agn arbeitende Elektrofachbetrieb hat die NSHV nicht fertig gestellt, d. h. eine Einspeisung ins Netz ist noch nicht möglich.

03.07.2011

Die Gesellschaft wird per Rundschreiben von der Entwicklung informiert, es werden Fotos vom 17.06.2011 beigefügt.

15.07.2011

Diebstahl von 7 bereits an der Wand befestigten und angeschlossenen Wechselrichtern aus dem Kellerraum des Stadthauses A. Ein Schaden von ca. 30.000 Euro entsteht, die Bauversicherung muss einspringen. Ersatz ist in wenigen Tagen eingebaut.

22.07.2011

Der Zählereinbau durch RWE erfolgt. Damit beginnt die Stromproduktion und Einspeisung ins Netz, noch über ein provisorisches Kabel.

07.09.2011

Über eine Webbox mit SIM-Karte werden Daten an das Sunny-Portal ins Internet übertragen und damit der Homepage von SolaRe zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten auf dem Hauptdach und im Wechselrichterraum sind abgeschlossen, das untere Süddach ist bauseits noch nicht fertig gestellt.

09.09.2011

Förderzusage für das Display zur Anlagenvisualisierung durch NATURSTROM.

20.10.2011

Das Süddach ist noch nicht fertig, der Umzug ins Stadthaus hat Vorrang.

Januar 2012

Die vom Stromanbieter NATURSTROM geförderte Anzeigentafel wird im Eingangsbereich des Stadthauses A angebracht.

Frühjahr 2012

Alle Module sind verbaut. Die Anlage ist vollständig in Betrieb.

20.04.2012

1. Gesellschafterversammlung der 3. BürgerSolar nach Fertigstellung der Anlage.

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